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Subject: Re: Fritz ist echt ein Alptraum , sorry! (german)

Author: Marc van Hal

Date: 06:54:32 09/20/02

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On September 20, 2002 at 06:49:11, Eduard Nemeth wrote:

>On September 20, 2002 at 06:19:18, Stefan Zipproth wrote:
>
>>On September 20, 2002 at 05:46:44, Eduard Nemeth wrote:
>>
>>>Wenn ich an die folgende Stellung denke da gehen mir die Haare zu Berge. Wie
>>>kann es sein dass man als weisser hier nur -1,2 gegen sich sieht. Würde ein GM
>>>diese Bewertung sehen so bekäme er glatt einen Schock....das teste ich mal ;-(
>>
>>Ein Schachprogramm soll den besten Zug in einer Stellung finden - das hat nichts
>>mit der absoluten Bewertung zu tun. Es kommt auf die *Unterschiede* der
>>Bewertungen an - also die relativen Unterschiede zwischen den Bewertungen
>>verschiedener Stellungen.
>>
>>Einfaches Beispiel: Die Materialbewertung. Es ist völlig irrelevant, wie die
>>Materialbilanz in der zu analysierenden Stellung ist. Es kommt nur darauf an,
>>welchen relativen Materialgewinn/-verlust das Programm für die Hauptvariante
>>errechnet. Wenn dieser stimmt, so stimmt auch der ausgegebene Zug.
>>
>>Aristarch verfährt zum Beispiel so, dass die Bewertungsfunktion (teils) so
>>aufgebaut wird, indem es sich einfach anschaut, was ein Zug bewirkt (statt in
>>den Endknoten jedesmal *alles* zu bewerten, obwohl doch viele Stellungen ähnlich
>>sind). Die absolute Bewertung, die der Benutzer erfährt, ist nur provisorisch so
>>angeglichen, dass sie einigermaßen vernünftig aussieht, hat aber keinerlei
>>Bedeutung für die Wahl des Zugs.
>>
>>Ein Problem, dass dabei entsteht, ist die Remisbewertung - denn diese ist
>>wirklich absolut. Wenn ein Programm nur die relativen Unterschiede der Züge
>>kennt, so weiß es eventuell nicht, ob die aktuelle Stellung besser oder
>>schlechter als Remis ist. Aber das läßt sich in den Griff kriegen.
>>
>>Grüße
>>Stefan
>
>Danke für diese interessante Erläuterung!
>
>Ich habe die 1. Stellung vielen Programmen vorgelegt, und alle gaben etwa -3 an.
>So etwa stimmt es auch!  Ok. Fritz spielte da ja selbst, daher ist es klar dass
>er nicht objektiv bewerten konnte.
>
>Die 2. Stellung aber stammt aus einer GM - WM Partie. Fritz 7 zeigt in der
>Analyse knapp +2 an. Da spielt er also nicht selbst und doch ist die Bewertung
>zu hoch. Klar , auch da steht weiss besser, aber niemals +2!
>Kein anderes Programm zeigte da +2 an.
>
>Weil ich Zweifel hatte, liess ich die 2. Stellung ebenfalls ausspielen, und
>Fritz 7 schaffte die Kunst, diese Partie mit weiss sogar zu verlieren !
>Die Bewertung fiel nämlich permanent runter, und irgendwann ging der Schuss
>sogar nach hinten los.
>
>Zu Fritz 7: Wenn ich alle meine  Nullzugstellungen und andere Teststellungen
>nehme, so bekommt Fritz bei mir für die Analysefähigkeit bald "5" als
>Note (da nützt ihm auch nicht die tolle Quote in den gängigen Testsets)!
>
>Gruss,
>Eduard
Est ist im endspielstellungen whar die nulzugen ein gefarh zint
und mans mall slechte bewertungen gemacht wurde
Ich hab das auch mans mall mit Rebel mit gemacht.
Sory for my bad German

Marc



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