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Subject: Re: I know!

Author: Eduard Nemeth

Date: 08:34:15 01/09/03

Go up one level in this thread


On January 09, 2003 at 07:49:05, Mike Hood wrote:

>On January 08, 2003 at 09:47:40, Eduard Nemeth wrote:
>
>>Und doch hat Frans vieles verbessert anhand meiner Partien und Kompositionen,
>>ich könnte hier einen ganzen Artikel darüber bringen!!
>>
>>Was Du glaubst, das ist mir daher egal. :-)
>>
>>
>>Der Thread ist daher für mich beendet
>
>Eduard, Deine Arbeit ist nicht umsonst. Es lohnt sich auf jeden Fall, Schwaechen
>in einem Schachprogramm zu suchen und zu veroeffentlichen. Ich vermute, dass die
>Probleme mit dem Nemeth-Gambit in einer manuellen Aenderung des Eroeffnungsbuchs
>am besten zu loesen sind. (Ich nehme an, dass alle Chessbase-Eroeffnungsbuecher
>mit Ausnahme von Shredder automatisch aus einer GM-Datenbank generiert worden
>sind).

Sorry dass ich deutsch antworten muss, aber leider kann ich sonst nicht.

Hier auf dieser Seite:

http://www.beepworld.de/members37/computerschach/mvsm.htm

befinden sich einige neue Partien von mir.

Dazu folgendes:

Natürlich könnte ChessBase das Buch ändern damit manche Varianten nicht gespielt
werden können.

Das hätte dann aber den Nachteil dass im Spiel gegen Computer die Engine nicht
mehr das beste Buch mehr hat. Was sollen die also machen?

Wenn man die Partien nachspielt, klar dann findet man einige wichtige Züge die
auf Turnierlevel nicht gespielt werden - und schon schreien dann einige
Fanatiker.

Schaust Du dann die weiteren Züge jedoch an (und solche Partien die ich poste ,
gibt es wenige oder?) so wirst du dich wundern wie lange an manchen Zügen die
Verlieren, die Programme festhalten !

Kurzum: die Programme verlieren nicht weil sie zB. Ke6 spielen, sondern weil sie
danach falsch spielen - der Zug Ke6 ist nämlich noch nicht der eigentliche
Verlustzug.

Es sind andere Züge die verlieren, zB. dann wen  das Programm (statt Nf6) lieber
Nd6?? spielt, oder weil es den Bauern auf b3 schlägt statt mit dem König in
Sicherheit zu gehen.

Und genau an solchen Verlustzügen bleiben die Programme viele Minuten lang
hängen auch auf schneller Hardware.

Die Gründe sind "Horizonteffekt" und nicht gut getrimmte "Königssicherheit".

Besonders Fritz neigt gerne dazu mit dem König aktiv zu spielen.
Das ist gut so, wenn

a) es keine Damen mehr gibt
b) es sich um ein Endspiel handelt.

Wenn jedoch Damen noch da sind, wäre es besser wenn Fritz einen Bauern weniger
mit dem König fressen würde. Fritz 8 schlägt aber den Bauern auf b3 (auch nach
vielen Minuten noch) während Fritz 7 das nicht tut.

Ich denke dass ich daher mit meinen Partien einigen Stoff gebe wo mancher
Programmierer nachdenken sollte.

Eduard





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