Author: Manfred Meiler
Date: 01:34:13 05/31/03
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On May 31, 2003 at 00:58:30, Thorsten Czub wrote: >On May 30, 2003 at 16:21:30, Manfred Meiler wrote: > >>Seit 1979 beschäftige ich mich (mehr oder weniger intensiv) mit dem >>Computerschach. >>Ich habe zwar auch meine (z.T. langjährigen) "Favoriten" unter den >>Programmen/Engines - z.B. The King oder Shredder, aber der von Dir beschriebene >>Reiz (Programme eines bestimmten Herstellers mit Spaß eingehen zu sehen) ist mir >>eigentlich in all den Jahren fremd geblieben. > >es müssen schon doofe Programme sein. >Fritz war immer schon ein guter Kandidat. >Immer gut für eine Verlustpartie. > >>Offen gestanden habe ich einen solchen Reiz bei meiner Beschäftigung mit dem >>Computerschach bis dato auch noch nie vermisst; täte ich es wär' mein Spaß an >>diesem Hobby wohl bald perdu. >> >>Aber jedem das Seine. > >wenn eine Seite gewinnt, muß eine andere Seite verlieren. >Das ist nun mal so. Das ist ja richtig, nur: Was das mit meinem obigen Statement zu tun hat, bleibt mir unklar. Jedenfalls ich kann mich an jeder Engine erfreuen, die gutes und/oder interessantes Schach spielt - gleichgültig, aus welchem "Stall" sie kommt. Ebenso freue ich mich an einer funktionalen & praktikablen Schachoberfläche, zumal wenn sie auch noch ästhetisch gelungen ist; da ist es mir ziemlich egal, wer dieses GUI zusammengestrickt hat (z.B. Gerrit Reubolds "Der Bringer"). Ich hab' mich in den 80-er Jahren für das so "menschlich" spielende Schröder-Programm Mephisto MM4 ebenso begeistern können wie für die tollen PSH-Einschläge von Dave Kittingers Novag Super Constellation; gleiches galt für die "langsamen Brüter" von Nitsche/Henne's Mephisto III. Das futuristische Design eines Novag Savant oder eines Mark V hat mich seinerzeit ebenso fasziniert wie das wunderschöne Holz-Sensorbrett des Elite A/S (auch wenn das Spracklen-Programm mich Schachpatzer regelmäßig fürcherlich zerlegt hat); könnte mich heute noch in ein bestimmtes Körperteil beißen, weil ich das Elite-Brett erst von (dem früh verstorbenen) Peter Reckwitz in Mülheim durch eine Tuning-Maßnahme optisch verschandeln ließ und es anschließend bei Herrn Musch für irgendein profanes Nachfolge-Modell in Zahlung gegeben habe. Aber ich schweife ab... Jedenfalls ich wäre nicht auf die Idee gekommen z.B. für einen deutlich 4-stelligen DM-Betrag ein Mephisto-Modul von Richard Lang zu erwerben, um mich anschließend daran zu erfreuen, wenn das (angeblich so langweilige) Lang-Programm von meinem Super Forte C auch schon mal fürchterlich zerlegt wurde. Mir scheint, unser beider Vorstellungen vom Spaß am Computerschach sind doch einigermaßen inkompatibel. Belassen wir's dabei.
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