Author: Thorsten Czub
Date: 02:34:48 06/27/03
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On June 27, 2003 at 04:23:53, CLiebert wrote: >Damit machst Du ein Fass auf! Wäre schönes Thema einer Diplomarbeit: >"Das Internet und die soziale Integration gesellschaftlicher Teilgruppen"! :-)) dann müßte man auch noch über die finanziell abhängig beschäftigte Gruppe der Wassertäger sprechen, die nicht anders können als ihrem Arbeitgeber huldvoll beizustehen :-)) >Allgemein naheliegend ist: >Wer selbst Nachts um 2, 3 oder 4 vorm PC sitzt wird kaum morgens aufstehen und >einer geregelten Arbeit nachgehen (und wenn doch dann im Koma). Oder er hat einfach andere Arbeitszeiten als du. Es soll ja so sein das Menschen in Deutschland nicht nur von 8 bis 16h30 arbeiten sondern auch noch andere Arbeitsbereiche wo man z.B. erst um 16 Uhr anfängt. Naja - "allgemein" ist es natürlich naheliegend. Wenn man in einer Welt wie du lebt, wo jeder Beamter oder Lehrer ist und genormte Arbeitszeiten hat :-)) >Er lebt keinen >normalen Tagesrythmus, leidet typischerweise an Schlaflosigkeit >(sonst säße er nicht am PC). ??? Wenn jemand später nach Hause kommt, später mit der Arbeit anfängt, wird er auch zu späterer Zeit seine Freizeit verbringen. Das hat mit weniger Schlaf nichts zu tun. Überanstrengt das nun etwa deine linke Gehirnhälfte ? >Mit allen Folgen für für Gesundheit und >Psyche/Selbstwertgefühl, :-))) Ich habe eine 35 h Woche. Mach dir da mal keine Sorgen ... >sie sind fast zwangsläufig "unausgeglichen", soziale >Kontake vermutlich wie bei vielen Internet-Junkies gering. Soziale Kontakte habe ich während der Arbeit genug. Ich sitze nämlich während der Arbeit nicht die ganze Zeit hinter dem Computer sondern habe fortwährend Kontakt mit anderen Menschen. Ich behaupte mal das du kaum mehr soziale Kontakte pflegen kannst, als ich während meiner Arbeitszeit. >Was andere bei ihrer Arbeit und in anderen Bereichen an Bestätigung bekommen :-)) Wwieviel Bestätigung bekommt man denn so als Atlatus ? Klopfen dir Dieter und Frederic ab und an mal väterlich auf die Schulter ?! :-)) >Bei den anderen ist es schwierig denn für sie ist es aus Prinzip gerade wichtig >GEGEN css als einen Etablierten zu oppunieren. Darum geht es nicht. Ich lese euren bescheidenen Werbe-Hochglanzprospekt ja gar nicht mehr. Weil da schlicht (aus meiner Sicht) keine Information mehr drinsteht die über das Niveau einer Werbeanzeige hinauskommt. Und die unsäglichen Engine-Turniere von Herrn X oder Herrn Y, die am Wochenend verbrochenen Artikel (mit 3 nichtsagenden Blitzpartien), oder die geschönten Testberichte über 8-15 Seiten Fritz-pur sind doch nur um die neuesten Produkte von Chessbase zu pushen. > Und damit gegen den Erfolg der >ihnen vergönnt ist. Erfolg weckt bei Ihnen neg. Assoziationen und Widerstand. Von welchem Erfolg sprichst du denn jetzt ? Von deinem ? der CSS ? Ich gönne jedem seinen Erfolg, wenn er diesen durch ehrliche Arbeit errungen hat. Das ist aber weder in der CSS noch bei Chessbase der Fall. >Großer Erfolg (="Monopol", "größte Zeitschrift", etc.) wird geradezu beschwörend >zum Angriffsziel erklärt, Revolutionstheorien werden bemüht. Willst du bestreiten das es in der CSS nur um die kapitalistische Vermarktung der Chessbase Produkte geht ? >Es ist auch vergleichbar einem Vater-Sohn-Konflikt, ein Aufstand, nicht umsonst >werden hier Muttersohntheorien durchgekaut (Selbstreflektion!). Das hat mit der CSS nichts zu tun. Wenn es ein intimes Vater-Sohn Verhältnis gibt, dann doch wohl eher von Atlatus zum Übervater Chef. Das viele Leute in der Computerschach-Szene deswegen so link und mit gespaltener Zunge sprechen hat eben mit ihrer Herkunft und der Prägung in ihrem Elternhaus zu tun. >Das Konfliktpotential ist sehr hoch weil sie sich sehr stark indentifizieren mit >Computerschach, was man von den Machern der CSS ja nicht sagen kann. Hier geht es ja nur noch um die Kohle die sie verdienen wenn sie ein Produkt das Mist ist mal wieder seitenweise über den Klee loben und das untermauern indem sie 3 Blitzpartien beifügen. Oder irgendein belangloses Engine-Turnier mit 5 Sekunden Bedenkzeit pro Zug :-)) >weil es die wichtigste Möglichkeit ist sich "einbringen" zu >können (zu allen Tages und Nachtzeiten). Wenn sich jemand "einbringt" dann doch wohl die, die eine Zeitschrift herausbringen. Meine Tätigkeit im Computerschach ist zum überwiegenden Teil gänzlich ohne Außenwirkung weil die Tests und Ergebnisse über die Programme gar nicht mehr nach außen kommen. Die Tausche ich allenfalls noch mit meinem Freundeskreis aus, für den normalen CSS-Leser der gerade mal froh ist wenn er das neue ChessBaseProdukt ordentlich installiert bekommt, und es dann auch läuft trotz all der Bugs, sind diese Dinge doch unverständlich. >Virtuell will man zeigen das man es besser weiss als die die Erfolg haben Wo hast du denn Erfolg. Seitdem du mit deinem Namen in der CSS verantwortlich bist geht die Auflage doch zurück und die Leute wandern ab, nicht nur aus dem Forum, sondern auch sonst. Welchen Erfolg meinst du denn jetzt ? Oder bist du noch bei Chessbase Aktionär ? >(deshalb nützt es auch nichts irgendwo zu agieren - es muss bei CSS sein, man >will sich GEGEN jemand mit Erfolg profilieren!). Wie gesagt. Weder lese ich das Werbeheft noch kann ich eurem Forum irgendwas Positives entnehmen. Ich lese mir das nur noch durch um mich an den unsäglichn Diskussionen und Löschaktionen die da periodisch auftauchen zu ergötzen und die vielen Programmfehler der Chessbase-Produkte nachzulesen. >Durch die Bestätigung von Leuten in ähnlicher Lage gilt man doch etwas. Das was ich mache , mache ich für mich. Und für mein Hobby brauche ich andere Menschen eigentlich gar nicht. Klar tauscht man sich aus. Aber bestätigen müssen die nichts. Ich habe ja alle Partieen abgespeichert und in der Datenbank. Es ist natürlich immer gut wenn Ergebnisse gut korrelieren. >Alle kann man nicht über ein Kamm scheren. Viele Mitläufern passen da nur >teilweise rein. Beim Thema Mitläufer sind wir dann ja auch wieder bei dir. > Ihnen geht es oft nur darum erkannt zu werden, der ideologische >Hintergrund fehlt, ebenso wie der persönliche Mißerfolg der obigen Gruppe. >Aber auch dazu muss man sich GEGEN jemand profilieren wenn dieser ihm diese >Anerkennung versagt. >Selbstlobenden Postings unter fremdem Namen wie jüngst genannt sind sicher ein >extremes Beispiel. Sie handeln aus Enttäuschung, vielleicht Mißgunst, aber nicht >aus tiefem Hass. Probleme bei einer Integration bestehen hier in der >Selbsteinschätzung. Na - wenn man deine Selbsteinschätzung aus deinen Postings liest, wird einem so manches klar. :-)) Macht ruhig weiter so. Euer Schiff ist ja unsinkbar.
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