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Subject: Computerschach Online ist ganz anders! (Text german)

Author: Eduard Nemeth

Date: 23:55:00 12/31/04


Computerschach Online ist ganz anders!

Gestern vertrödelte ich mir die Zeit auf einem Schachserver. Ich spielte aber
nicht selbst, weil ich eine Magenverstimmung hatte, also ließ ich deshalb einige
Programme tanzen - denn warum selbst denken, wenn es auch anders geht nicht
wahr? Genau! :)

Ganz untätig wollte ich selbst jedoch nicht werden, und so erstellte ich ein
erstes eigenes Eröffnungsbuch im *.ctg Format. Aus verschiedenen Datenbanken
erstellte ich zuerst ein Basisbuch, danach ein allg. Eröffnungsbuch, danach ein
Matchbuch (vorrangige Varianten). Am Ende fügte ich dann noch etwa 4000 Partien
von Spielern >ELO 2600 bis Ende des Jahres 2004 dazu (wobei ich mir sogar die
Mühe machte, alle Rapid und Blitzpartien manuell rauszuschmeißen!). Anschließend
wurden die Partien in ein leer angelegtes *.ctg Buch eingefügt. Natürlich habe
ich die Länge der Partien aus den verschiedenen Datenbanken beim einfügen auch
verschieden angegeben. Es entstand am Ende ein schönes Buch mit genau 100000
Partien und vielen Positionen (500 MB großes *.ctg). Das kann jeder so machen -
no Problem!!

Das Problem gab es dann doch, denn erst nachdem ich einige Partien sah wo ich
mich wunderte wo denn meine ZÜGE geblieben sind, so stellte ich fest dass ich
beim Editieren einen Fehler gemacht hatte!! Ich verwechselte die Halbzüge mit
ganzen Zügen. Bei Einfügen der Partien unter ChessProgram8 werden immer Halbzüge
genommen. Außerdem entdeckte ich einige Löcher (Fehlende einzelne Halbzüge durch
Zugumstellung). Das war auch der Sinn des Experimentes gewesen. So erstellte ich
später ein neues 2. Buch, mit richtiger Länge der Varianten (so wie ich es mir
wünschte) und außerdem waren mir 500 MB entschieden zuviel.

So entstand ein 2. Buch mit 65000 Partien, 100 MB groß, nach nur weiteren
wenigen Minuten (denn was Datenbanken angeht so fehlt mir hierzu nichts).
Fehlende Zugumstellungen aber habe ich erstmal sein lassen, denn ich wollte
erstmal etwa 100 neue Blitzpartien spielen (wobei nur die ersten etwa 10-17 Züge
wichtig sind) dann erst wollte ich sie einzeln (wichtig!) editieren, und später
immer wieder so nach jeweils 100 neuen Partien immer wieder das erstellte Buch
neu editieren und verbessern vesuchen.

Das war der Sinn des Spielens auf dem Server. Momentan habe ich also etwa 100
neue Partien. Tatsächlich befanden sich einige Löcher im Buch
(Zugumstellungsfehler), außerdem konnte ich schön verfolgen welche Varianten gut
waren und welche nicht (mit dem Ausgang der Partien hatte das aber nichts zu
tun). Da einige Computerschachfreunde hier mitlesen so möchte ich aber davon
nichts verraten - interessant war es dennoch! :)

So ganz nebenbei bemerkte ich dass am 31.12.2004 eine neue SSDF Computerschach
Liste (inoffizielle Computerschach Weltrangliste) erschien. Bekanntlich werden
beim SSDF Programme auf zwei identischen AMD 1,2 GHz Rechnern getestet. Einen
Artikel von mir, über die Zuverlässigkeit dieser Liste, kann der interessierte
Leser auf meiner Homepage auf der Seite Schach-Augenblicke finden.

Während ich also nebenbei die inoffizielle Weltrangliste (SSDF) ansehen konnte,
die übrigens als Weltrangliste (nicht von mir) tituliert wird, sondern von einem
großen Internet Provider einst in seiner Rubrik über Schach so tituliert wurde.
Damals rangierte Fritz noch auf Platz eins, und Gary Kasparov war im Begriff
gegen Deep Junior zu spielen. Die zu diesem Zeitpunkt angegebene Rangliste war
identisch mit der der SSDF, und hieß Computerschach Weltrangliste. Das möchte
ich zufügen damit man weiß woher dieser begriff für den SSDF kommt.

Kommen wir kurz zum praktischen Teil, der sicher mehr interessieren dürfte. Aus
Platzgründen möchte ich hier nur einige wenige Aspekte anreißen, ansonsten
könnte ich fast ein ganzes Buch über die etwa 200 Partien von gestern verfassen!
:)

Die meisten meiner Blitzgegner (3-5 Min/Partie) waren Fritz und Shredder. Ab und
zu spielte ich auch gegen Chess Tiger und Hiarcs 9 (ganz wenige Male nur gegen
den neuen Junior 9), und einmal nur gegen eine Amateur-Engine. Der größte Teil
der etwa 200 Partien spielte sich jedoch gegen Fritz und Shredder ab (so 95%
etwa). Ich selbst nutzte meist Fritz 7 und 8. Mir ging es ja vorrangig um das
Buch, und da Fritz in die ChessProgram8 GUI am besten eingebunden ist (weil der
Motor nur aus einer einzigen Datei *.eng besteht, und so am schnellsten
reagiert, was ja für das Blitzen wichtig ist) nahm ich meist Fritz. Im Chat wird
einem die Hardware des Gegners angezeigt, sowie die Stellungen/Sekunde die das
gegnerische Programm errechnet.

Das ist sehr interessant, und ein sehr gutes Feature des Schachservers von
Schach.de! Kompliment! Weiter so...

So konnte ich nicht wenige Male mit Erschrecken sehen, wie schnell die Gegner
meines Programms waren!! Die Rechner des SSDF (Weltrangliste?) sehen da ganz
blass aus, ganz ehrlich gesagt. So kann ich die neuesten Ratings vom SSDF nur
mit einem breiten Grinsen :) nun auffassen! Tja...so ändern sich die Zeiten!

Mein P3 600 MHz war meines Wissens nach der 2. langsamste Rechner im Vergleich
zu meinen Gegnern! Langsamer war nur einer, und der nächste hatte schon 833 MHz.
Danach aber ging es steil nach oben, so dass etwa 90% der Rechner, gegen die
mein armer Fritz gespielt hatte, so 2-3 GHz hatten, nicht wenige Duals waren
darunter (besonders dann wenn es sich um Gegner wie Shredder 8 und Deep Fritz 8
handelte). Der Schnellste war jedenfalls einer bei dem Deep Fritz 8 etwa 2750
kn/s errechnete. Das sind 2,75 Mio. Stellungen in der Sekunde. Zum Vergleich:
Fritz 8 (der kleine Bruder von Df8) errechnet bei mit etwa nur 300 kn/s im
Mittelspiel. Stellungen/Sekunde sind übrigens nicht alles - das sagt über die
Qualität des Motors noch nichts, aber im Vergleich zu meinem Rechner doch sehr
viel, oder? Auch Shredder 8 lief meist auf einem schnellen Rechner, und auch
ebenfalls auch auf Duals.

Kurzum: wenn ich nur mal ab und zu gegen einen Rechner spielte, der die
Geschwindigkeit der des SSDF hatte, so hatte ich gute Chancen! :) Aber auch
gegen deutlich schnellere Rechner, gelang mir hin und wieder ein Sieg und einige
Remis.

Ich hätte evtl. auch etwas besser abschneiden können gegen die ganz schnellen
Gegner wenn ich die Wichtungen des erstellten Buches zurückgesetzt hätte und nur
Eröffnungen gewählt hätte wo ich wusste dass ich bessere Chancen hatte. So werde
ich es sicherlich irgendwann auch machen (ja ja seid gewappnet! :-) aber vorerst
muss ich ja mein Buch erst erstellen und editieren (wichtig!). Dafür aber sind
mir auch Niederlagen sehr nützlich! Genauer: wichtig sind die Varianten nach dem
Verlassen des Buches. Das muss gründlich studiert, und dann editiert werden.

Ein weiterer Gedanke beschäftigt mich dabei, und ich weiss noch nicht wie ich
eine Lösung dafür finden kann? Falls jemand eine Idee dazu hat, so wäre ich sehr
dankbar!!

Der Fall ist folgender: Ich habe einen langsameren Rechner und erziele mit einer
bestimmten Variante ein Remis gegen einen Rechner, der deutlich schneller ist
als meiner. Mein Programm erzielt das Remis jedoch nur deshalb, weil das Buch
meinem Programm eine sehr sichere Variante (sozusagen forciert) bereithält! Ok,
ich gewinne nicht, aber spielt mein Gegner da mit (und das ist passiert!), so
endet die Partie Remis. Wie kann ich hier nun den Baum des *.ctg anweisen dass
er für diese NUR Remis-Variante dennoch eine sehr hohe
Ausspielwahrscheinlichkeit hergibt? Bei nur Remis, handelt das *.ctg normal
nämlich (oder irre ich mich da?) eher umgekehrt, besonders wenn man beim remis
Weiß hat! Das Buch werdet das Remis eher als schlecht und spielt danach andere
Züge. Natürlich könnte ich manuell eingreifen, aber ich möchte doch dass mein
Buch selber lernt.

Kurzum: Das *.ctg Buch soll selbständig erlernen dass ein Remis gegen einen
schnelleren Gegner sehr gut ist - sozusagen Spitze und als ein Sieg! Wie bringe
ich das aber dem Buch bei??

Wie man sieht, habe ich mich mit doch mit einigen Gedanken befasst.

Ich hatte ja auch reichlich Zeit dazu! Anbei sei noch gesagt, dass das Zusehen
wie Programme gegeneinander spielen, weit entspannender ist, als wenn man selber
spielt. Daher nimmt mich auch nicht wunder dass die Computerschach Freaks die
mit ihren BOLIDEN im Maschinensaal so zwischen 2500 - 3000 virtuelle Online-ELO
erspielen, sie selbst aber ein Blitz-Rating von meist 1150-1400 auf dem selbigen
Server im großen Saal haben (es sind nur wenige, ich schätze so 10%, die auf dem
Server die Marke von 2000 übersteigen ! Na so was? :-)

Was ist sonst noch anders online im Computerschach?

Feststellen konnte ich auch dass beim Blitzen einige Anwender kein Remis
anbieten, und so gehen manche Partien sinnlos weiter bis die 50 Züge Regel
erreicht wurde. Manchmal hat man auch Glück und gewinnt so sogar manche Partien,
besonders dann wenn man einen schnellen Rechner hat, trotz dass sich ein Remis
anbahnt. Der Gegner ist etwas langsamer, und sind im Blitz nur noch wenige
Sekunden übrig, so patzt dann der Gegner manchmal. :( Das ist übrigens legitim
bei Blitzen, und da Schachprogramme auch in Remisstellungen Experten sind im
rumschieben von Figuren :), so holt sich der schnellere Rechner manchmal einige
virtuelle ELOs mehr auf diese Weise! Daher habe ich es nun aufgegeben (nachdem
ich damit experimentiert hatte) mein Programm anzuweisen, Remis anzubieten.
Schade um diese Zeit nämlich, denn das kann die entscheidene Sekunde sein um
nicht zuverlieren. Nehmt mir daher bitte nicht übel, wenn ich kein Remis mehr
anbiete (was ich ja mit meinem langsamen Rechner ja gerne täte :) ) - aber aus
Schaden wird man bekanntlich klüger. Sollten aber alle im Maschinenraum ein
Remis annehmen, wenn es unausweichlich ist, wo werde ich meine Meinung ändern!
Vorher aber nicht.

Wie sieht so eine sinnlose Remisstellung denn aus? Hier ein Beispiel von
gestern:

[Event "Wertungspartie, 3m + 0s"]
[Site "Maschinenraum"]
[Date "2004.12.31"]
[Round "?"]
[White "Fritz 8"]
[Black "Wolkenlos, Fritz 7"]
[Result "1/2-1/2"]
[ECO "C42"]
[WhiteElo "2517"]
[BlackElo "2317"]
[SetUp "1"]
[FEN "8/4k3/8/1b6/p7/P6B/3K4/8 w - - 0 66"]
[PlyCount "100"]
[EventDate "2004.12.31"]

66. Kc3 Bc6 67. Bf5 Kd6 68. Kc4 Ke5 69. Bc2 Bd5+ 70. Kc5 Bb3 71. Bd3 Be6 72.
Bb5 Bb3 73. Bc6 Bc2 74. Bg2 Be4 75. Bh3 Bd5 76. Bd7 Bb3 77. Bc8 Ke4 78. Bb7+
Ke3 79. Kb4 Kd4 80. Bc6 Bc2 81. Bg2 Bb3 82. Bh3 Bc2 83. Be6 Ke4 84. Bc4 Kd4 85.
Bf7 Ke5 86. Kc5 Kf4 87. Be6 Ke5 88. Bc4 Bf5 89. Bb5 Bc2 90. Bc6 Bb3 91. Kb4 Bc2
92. Kc3 Bb3 93. Bb5 Kd5 94. Kb4 Bc2 95. Be2 Kd4 96. Bc4 Be4 97. Bb5 Bc2 98. Bd7
Bb3 99. Bf5 Kd5 100. Bd3 Kd4 101. Bh7 Ke5 102. Kc5 Bd1 103. Bb1 Kf4 104. Bg6
Ke3 105. Kc4 Bb3+ 106. Kc3 Be6 107. Be8 Bb3 108. Kb4 Kd4 109. Bg6 Ke5 110. Kc5
Bd5 111. Kb5 Bb3 112. Bh5 Ke4 113. Kc5 Kf5 114. Bf3 Be6 115. Bg2 Bd5 1/2-1/2

Im Zug 66 hat Schwarz die letzte Figur geschlagen gehabt, und nun folgen
sinnlose 50 Züge, mit einer Pointe am Ende, so als ob Schwarz hier Ätsch sagen
möchte. :)

Diagramm dazu:

50 sinnlose Züge sind gespielt worden
"Ätsch schlag mich doch", sagt Schwarz.

[D]8/8/8/2Kb1k2/p7/P7/6B1/8 w - - 0 1

Die gestern vermutlich kurioseste Partie, spielte Shredder 8 (ohne Tablebases?)
gegen mich, und verlor auf unglaubliche Weise. Für Junior 8 und evtl. einige
andere Programme wäre alles auch ohne die EGTB ein Problem, denn offensichtlich
geht der Fortschritt (ist er das wirklich?) in die Richtung, dass je weniger ein
Programm selbst weiß, umso besser ist es, denn schließlich gibt es ja auch noch
GEWICHTIGE Datenbanken!!

Kostprobe?
Klar, sogar eine wunderschöne Teststellung für Programme ohne EGTB:

[Event "Wertungspartie, 3m + 0s"]
[Site "Maschinenraum"]
[Date "2004.12.31"]
[Round "?"]
[White "Wolkenlos, Fritz 7"]
[Black "Shredder 8"]
[Result "1-0"]
[ECO "B05"]
[WhiteElo "2311"]
[BlackElo "2452"]
[SetUp "1"]
[FEN "2q5/P7/3K4/8/5Q2/8/6kp/8 w - - 0 108"]
[PlyCount "7"]
[EventDate "2004.12.31"]

108. Qe4+ Kg1 109. Qb1+ Kg2 110. Qa2+ Kg1 111. Qa1+ 1-0

In der obigen Notation hat Shredder 8 (ich nehme an ohne EGTB?) seine Dame auf
die 8. Reihe gesetzt, und es folgten die übrigen Züge. In Remisstellung dann
gibt S8 auf, nachdem er wohl mehrmals +10 gegen sich gesehen haben wollte!!! :)

Diagramm Endstellung:

Diese Stellung ist Remis
...aber Shredder 8 gibt auf!

[D]2q5/P7/3K4/8/8/8/7p/Q5k1 b - - 0 1

Analysis by Shredder 7.04 (ohne EGTB):

111...Kf2 112.a8D Dxa8 113.Dxa8 Kg1
+- (10.26) Tiefe: 9/25 00:00:07 187kN
111...Kf2 112.a8D Dxa8 113.Dxa8 Kg1
+- (10.26) Tiefe: 10/26 00:00:12 425kN

Kein Wunder, dass man da sooooo da aufgibt, aber die Stellung ist Remis, weil
die weiße Dame gegen den Randbauer ja nicht gewinnen kann! Tja...dumm sein ist
im Computerschach offenbar immer mehr gut für den Fortschritt, das lehrt nicht
nur Shredder 8 (wichtig!) ! :)

Neue Settings für Fritz 7!

Nebenbei testete ich neue Settings, zuerst für Fritz 8, danach auch für Fritz 7.
Als besonders interessant erweist sich ein Setting, mit dem ich einen sehr
schneller Rechnern besiegt habe!

Hier ausnahmsweise die komplette Partie (ich spielte mit Fritz 7):

[Event "Blitz:3'"]
[Site "Schach.de"]
[Date "2004.12.31"]
[Round "?"]
[White "Wolkenlos, Fritz 7"]
[Black "Deep Fritz 8"]
[Result "1-0"]
[ECO "B22"]
[WhiteElo "2351"]
[BlackElo "2673"]
[PlyCount "149"]

1. e4 c5 2. c3 d5 3. exd5 Qxd5 4. d4 Nf6 5. Nf3 Bg4 6. Be2 e6 7. h3 Bh5 8. O-O
Nc6 9. Be3 cxd4 10. cxd4 Be7 11. Nc3 Qd6 12. a3 O-O 13. Qb3 Rfd8 14. Rfd1 Nd5
15. Rac1 Rac8 16. Nxd5 Qxd5 17. Qxd5 exd5 18. Rd3 Bd6 19. Rdc3 f6 20. Kf1 Ne7
21. b4 a6 22. g4 Be8 23. Nd2 Ra8 24. Nb3 b6 25. f4 f5 26. Kf2 Bd7 27. Kf3 Ng6
28. Bd3 Rf8 29. g5 Rfe8 30. Bd2 Ra7 31. Na1 Kf7 32. Nc2 Raa8 33. Ne1 a5 34.
bxa5 bxa5 35. Bb1 Kg8 36. Nd3 Ne7 37. Ne5 Bb5 38. Bc2 Red8 39. a4 Be8 40. Ke3
Ra7 41. Bd1 Rb8 42. Rb3 Rd8 43. Rb6 Raa8 44. Rcb1 Kf8 45. Bb3 Nc8 46. Rb7 Ba3
47. Bd1 Bd6 48. Be1 Ne7 49. h4 Kg8 50. R1b6 Nc8 51. Rb2 Ne7 52. Bd2 Nc8 53. h5
Ne7 54. R2b6 Nc8 55. Rb1 Ne7 56. h6 g6 57. R1b6 Kf8 58. Bc2 Rac8 59. Bb3 Ra8
60. Nd3 Nc8 61. Rxd6 Nxd6 62. Rxh7 Nc4+ 63. Bxc4 dxc4 64. Rc7 Kg8 65. d5 Rd7
66. Rxd7 Bxd7 67. Nc5 Be8 68. Kd4 Rd8 69. Bxa5 Ra8 70. Bc7 Rxa4 71. Nxa4 Bxa4
72. Kxc4 Kh7 73. Be5 Be8 74. Kc5 Kg8 75. Kd6 1-0

Der Fritz 7x (x steht für das Setting, nicht für die Engine) spielte unglaublich
kreativ nicht wahr? Zu beachten ist das Springermanöver über das Feld a1:

Na1--> Nc2-->Ne1-->Nd3 -->Ne5!!

Innerhalb weniger Züge postiert Fritz 7x auf einem P3 600 MHz im Blitz 3Min.
seinen Springer auf e5 und gewinnt gegen einen überdeutlich schnelleren Deep
Fritz 8!

Hier ein Diagramm, das veranschaulicht wie schön Computerschach sein kann, und
wie man sogar eine alte Engine noch verbessern kann:

Die Tour beginnt...

[D]4r1k1/r2b2pp/pp1b2n1/3p1pP1/1P1P1P2/PNRB1K1P/3B4/2R5 w - - 0 1

Fritz 7x spielte fast a Tempo das Manöver Na1--> Nc2-->Ne1-->Nd3-->Ne5!!
Great!

Solche schönen Manöver im Computerschach wünsche ich mir nun auch im Jahr 2005.

In diesem Sinne, allen Computerschach-Freaks ein Gutes Neues Jahr.

                          *** HAPPY NEW YEAR***

                                  Eduard Nemeth

Meine Homepage:

http://www.beepworld.de/members37/computerschach/



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