Author: Reinhard Scharnagl
Date: 06:13:52 03/10/05
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On March 10, 2005 at 08:06:34, Thomas Mayer wrote: Hallo Thomas, >>> The user can switch between normal chess and Chess960 (FRC) without >>> changing the engine configuration. >>> ... > >> gerade was Chess960 angeht, ist das Winboard Protokoll eine Katastrophe. >> Nicht nur, dass unterschiedliche Kodierungen für Rochadezüge verlangt > >It does not get true the more often you tell this, Reinhard. You can use always >"O-O" and "O-O-O" in Winboard for castling. Not necessary to differentiate >here... I know that you do not like the variant system in WinBoard -> Anyway I >do not see it as a real problem. Es mag sein, dass bestimmte GUIs dies akzeptieren - allerdings entgegen den im Winboard Protokoll beschriebenen Anforderungen. Arena ist z.B. gar nichts anderes übrig geblieben, als sich über die Grenzen der Protokoll hinaus zu lehnen, um überhaupt FRC darstellen zu können (auch bei UCI). >> Alle hierzu notwendigen Informationen können komplett über einen >> initiierenden FEN-String abgedeckt werden. > >WinBoard supports via ICS way more variants then any other protocol... e.g. >losers chess, crazyhouse, bughouse etc. -> You can not pass that via a FEN >string. Ich kann mich nicht daran erinnern, von diesen gesprochen zu haben. Es ging mir in diesem Kontext allein um die überflüssige Unterscheidung zwischen den Varianten: "normal", "nocastle" und "fischerandom". >Of course you are right in case of FRC and shuffle chess -> and it would be a >nice addition to the WinBoard protocol once in the future because your addition >to the FEN-standard is really nice and easy. But for other chess variants the >variant command in WinBoard is definitely something good to have. Dagegen ist nichts zu sagen. Selbst ohne die volle Unterstützung der von mir vorgeschlagenen FEN Erweiterungen wäre das schon ein Fortschritt. Allerdings würde es mich überaus freuen, wenn eines der verbreiteten Protokolle bei guter Gelegenheit auch gleich 10x8 Varianten (auf Basis des Capablanca Figursatzes) unterstützen würde. Auch diese sind allein auf Basis eines X-FEN Strings sofort zu erkennen und korrekt zu behandeln (von entsprechend befähigten Engines) >> Hierzu sollte es entsprechende Mechanismen geben, wie unter UCI z.B. allein >> durch eine Bereitstellung einer Option mit dem Namen "FRC". > >This is also part of the WinBoard protocol... The engine can tell the GUI which >variants it can play. Also FRC is still not really part of the UCI-standard -> >but there is some hope - Stefan told me that the ShredderClassic GUI will be FRC >ready until Mainz... Es ist im Prinzip ja nicht verkehrt, sondern hilfreich, die GUI über die vor- handenen Fähigkeiten zu informieren. Mich persönlich ärgert nur immens, dass bei den drei von mir genannten "Varianten" ein Wahlzwang herrscht, wo diese doch wirklich rein künstlich sind und voll durch FEN Strings abgedeckt werden. Eine Chess960 Engine - die ja automatisch alle diese drei beherrscht - muss sich völlig sinnloser Weise hier entscheiden, wo doch alleine die GUI hier eine Wahl zu treffen hat über stattzufindende Partieen. Denn rein formal ist die Engine gezwungen bei FRC Rochaden anders zu kodieren als bei Normalschach. Und dieser formale Knoten regt mich einfach auf (man wird es leider auch merken). Das mit der UCI-FRC Öffnung ist mir neu. Es wäre ganz sinnvoll, das möglichst früh offen zu legen. Es gibt zwar schon lange Vorschläge diesbezüglich (auch gerade von meiner Wenigkeit) und auch das Arena Team wäre sicher sehr daran interessiert, doch allein, es fehlte stets ein entsprechendes Protokoll. Ich bin inzwischen derart enttäuscht über die (bislange) Unwilligkeit seitens UCI oder Winboard, FRC *sinnvoll* ins Protokoll zu integrieren, dass ich Smirf auf ein eigenes Protokoll aufgesetzt habe, welches zudem auch 10x8 unterstützt. Ein weiterer Hemmschuh ist - was wohl die meisten eher weniger so sehen werden - dass bei der Kommunikation zwischen Engine und GUI exakte Bewertungen von Zügen bzw. Positionen verlangt werden. Tatsächlich aber gibt es Verfahren, die nicht damit arbeiten, und denen es z.B. genügt, den besten Zug wertmäßig von den rest- lichen Zügen zu separieren. Es lägen in diesem Fall also eher Intervalle vor. >Anyway, maybe my own GUI will be until then also FRC ready. Is there a page at >your homepage where you exactly explain your additions to the FEN -> IMO this is >some kind of standard and when I will implement this I will of course use what >is already there instead of creating a new standard. Ich bin immer zu neuen, besseren Vorschlägen aufgeschlossen. So bin ich zuletzt überzeugt worden, beim 10x8 beschreibenden X-FEN eine leere Reihe nicht mit '0' sondern mit '10' darzustellen. Ich musste danach sämtliche betroffenen Programme ändern. Das zeigt, dass ich nicht auf meinen ursprünglichen Lösungen beharre, wenn nur etwas Überzeugenderes kommt. Sollte manches von mir Geäußerte den Eindruck einer Feindschaft zu Winboard ge- weckt haben, so trifft dies nicht die Wirklichkeit. Ich habe einfach nur kaum mehr die Hoffnung auf ein verbreitetes modernes Protokoll, dass gängige 8x8 und 10x8 Schach Spielarten abdeckt, sofern nur die elementaren Gangarten und Figur- sätze kompatibel sind. Mit bestem Gruß, Reinhard. >> P.S.: Deutsch ist die in den rein europäischen Ländern am meisten gesprochene >> Muttersprache. Dies stellt für mich eher eine mehrheitsfähige Lösung dar, als >> der (von der Mehrheit offenbar tolerierte) Gebrauch kryptischer Kürzel und >> Vokabeln, die nur den Zweck haben können, Nicht-Angelsachsen zu vergraulen. >This is a point of view... But I do not want to get the english speaking people >here out of the discussion... and it is somehow common sense that most >understand and write english. Anyway there is IMO nothing bad with writing >german as well -> As I would also tolerate french, spanish, portuguese, indian, >italian or chinese or whatever... But then I would be out of discussion... Dass ich hier wieder einmal anfange, auf deutsch zu schreben, ist allein eine Reaktion auf aktuelle, unverschämt kryptische CTF Postings in englischer Ghetto- Sprache. Wenn man schon bereit ist, auf Englisch zu kommunizieren, so halte ich jenes für den Gipfel sprachlicher Borniertheit. Und wenn so etwas toleriert wird, kann ein vernünftig lesbarer deutscher Text nicht schlechter sein.
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