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Subject: Who can me help? Translate my Text to english!

Author: Eduard Nemeth

Date: 07:19:22 10/14/02


No balelfish translation!

Can everybody  me help?

You find the Text on my new home too:

Eduard`s Computerchess:
http://www.beepworld.de/members37/computerschach/

and now under "kurioses".

Here the germaan text:


Spielt Bobby Fischer heimlich Schach?

Nun, diese Frage kann natürlich nicht beantwortet werden, denn woher wollen wir
wissen was er heimlich tut?

Dennoch  wurde vor geraumer Zeit über Bobby Fischer rege  diskutiert,
hauptsächlich im Internet mit der Frage,  ob es  wirklich der echte Bobby
Fischer gewesen war, der auf den beiden Internet Spielservern  ICC (Internet
Chess Club) und Playchess.com (neuer Fritz7-Spielserver) für Furore sorgte?

Der englische Großmeister Nigel Short, glaubte sich zunächst  sicher zu sein
dass er auf  ICC gegen Bobby Fischer gespielt habe  (er verlor die meisten
Partien), später bekam er aber leise Zweifel.

Ich selbst bin Zeuge, als auf dem neuen Fritz 7-Server  im Spielsaal der Name
„Bobby Fischer“ erschien, und jemand ihn dort im Chat fragte,  ob er derselbe
"BobbyFischer" sei, der auch auf  ICC spiele!

Bobby antwortete mit einem beeindruckendem "Yeah" !

Ich klickte auf seine weiteren Persondaten, und dort stand tatsächlich der Name
Robert Fischer da, daneben eine kanadische Fahne, sowie ein Foto aus dem Jahr
1992 vom Match gegen Boris Spassky.

Für sein erstes Aufsehen sorgte BobbyFischer (das ist sein Nickname auf dem
Fritz 7 Server), als er einen Großmeister aus Moskau mit einem witzigen
Schach-Matt überrumpelte. Ich war live dabei als der GM Fischer fragte: "Mr.
Fischer, würden Sie auch gegen mich eine Partie spielen?" Bobby wollte. In einer
Blitzpartie ergab sich die Drachenvariante die der GM schnell ausspielte, ebenso
schnell war Fischer auch. Doch dann patzte Fischer (genauer: er verklickte sich
mit der Maus am PC) und der GM gewann eine satte Figur. Für etwa 30" überlegte
Bobby ob er nun nicht besser aufgeben sollte. Doch statt aufzugeben, spielte er
weiter und es kam zu einem komplizierten Spiel. Als der sorglos agierende GM
nicht aufpasste, setze Fischer ihn mitten auf dem Brett Matt. Fast alle im Chat
lachten mit einem "hahaha".  Dem Moskauer GM  war das aber so peinlich, dass er
sich auf der Stelle vom Server ausknipste!

BobbyFischer gewann weiterhin furios, mit sagenhaften Zügen z.B. auch gegen eine
der besten deutschen Damen  Elisabeth Pähtz  (sie spielte unter dem Nick
"Playgirl")! Hier die Notation dieser Partie:



BobbyFischer (2851) - Playgirl [A56]

5m + 0s playchess.com, 30.09.2001

1.d4 Sf6 2.c4 c5 3.d5 e5 4.Sc3 d6 5.e4 Le7 6.Ld3 Sbd7 7.Sge2 Sf8 8.Da4+ Ld7
9.Db3 Tb8 10.0–0 Sg6 11.Sg3 h5 12.Sf5 Lxf5 13.exf5 Sf8 14.Da4+ S8d7 15.Dxa7 h4
16.h3 Sh5 17.Da4 Lg5 18.Se4 Lxc1 19.Tfxc1 De7 20.b4 Sf4 21.Td1 g6 22.bxc5 gxf5
23.Sxd6+ Kf8 24.Sxf5 Dg5 25.Le4 Sxc5 26.Da3 b6 27.Tab1 Kg8 28.Dxc5 bxc5 29.Txb8+
Kh7 30.Sd6+ Kg7 31.Txh8 Sxh3+ 32.Kf1 Df4 33.Th7+ Kg8 34.gxh3 1–0

Fischers Elo-Zahl (das ist die Zahl in Klammern neben dem Namen) neigte sich
langsam aber sicher der Marke 3000 zu! Im realen Schach hat Kasparov als Nr. 1
der Weltrangliste z.B. eine Wertung von 2830.

Ich selbst habe ebenfalls einige Male gegen "BobbyFischer" gespielt, und anhand
von  meinen sowie anderen Partien die ich studiert habe, kann ich  heute ganz
sicher sagen: auf dem Fritz 7 Server spielte nicht der wahre Robert J. Fischer,
sondern ein durchschnittlicher Schachspieler der sich eines Schachprogramms
bediente!

Hier einige Indizien die meine Behauptung untermauern!

Zunächst eine witzige Begebenheit:

Im Chat fragte ich eines Tages BobbyFischer:

"Bist Du wirklich der echte Bobby Fischer?"

Er: "Seit meiner Geburt an bin ich es."

Ich: "Dann sage mir jetzt, sofort, wann bist Du geboren ?

Na was ist, Du kennst deinen eigenen Geburtstag  nicht?"



Nach einigem Zögern erwiderte Fischer mit einem Filmzitat! Den Namen des Films
habe ich vergessen, aber im Zitat ging es darum, dass der Teufel den Menschen
auch manchmal glauben  machen will, dass er in Wirklichkeit nicht existiert.
Bobby Fischer münzte dieses Zitat natürlich auf sich selbst, um eine  Ausrede
dafür zu finden, dass er seinen Geburtstag nicht nennen wolle!



Im Schach hatte Phantom Bobby eine Menge drauf, so dass sich sehr viele
Kiebitze bei seinen Partien aufhielten. Mir selbst war aber bald klar dass
Fischer mit einem Computer spielte, denn einige Partien ließen sich mit Deep
Fritz vom 1. bis fast zum letzten Zug reproduzieren! Diesen Beweis habe ich im
Internet in diversen Computerschach Diskussionsforen geliefert!



Hier eine interessante solche Computer-Partie, denn Fischers Gegner war
ebenfalls ein Computer gewesen:



BobbyFischer - MATRIX [B20]

F7-Server,5', 2001

1.e4 c5 2.e5 e6 3.Sf3 d5 4.exd6 Lxd6 5.Sc3 Sf6 6.d4 0–0 7.Lg5 cxd4 8.Dxd4 Sc6
9.Dh4 Le7 10.Ld3 h6 11.Se4 Sxe4 12.Lxe7 Dxe7 13.Dxe7 Sxe7 14.Lxe4 Td8 15.a3 Ld7
16.Lxb7 Tab8 17.Le4 f5 18.Ld3 Txb2 19.0–0–0 Tb6 20.Lc4 Sd5 21.Lxd5 exd5 22.Txd5
Tdb8 23.Te1 Le6 24.Tc5 Tb1+ 25.Kd2 Td8+ 26.Kc3 Txe1 27.Sxe1 Kf7 28.Sd3 Kf6
29.Tc6 Tc8 30.Txc8 Lxc8 31.Kd4 Lb7 32.f3 g5 33.c4 h5 34.c5 g4 35.Se5 gxf3
36.gxf3 Ke6 37.a4 Ld5 38.a5 h4 39.a6 h3 40.Sf7 La8 41.c6 Lxc6 42.Sd8+ Kd7
43.Sxc6 Kxc6 44.Ke5 Kb6 45.Kxf5 Kxa6 46.f4 Kb5 47.Kg6 a5 48.f5 a4 49.f6 a3 50.f7
a2 51.f8D a1D 52.Df5+ Kc4 53.Df7+ Kd3 54.Df3+ Kd2 55.Dd5+ Ke2 56.Kf5 Df1+ 57.Ke5
Kf2 58.Df7+ Kg2 59.Dg6+ Kh1 60.Dc6+ Dg2 61.Dc1+ Kxh2 62.Kd6 Dg3+ 63.Kc6 Df3+
64.Kd6 Kg2 65.Dc2+ Kg3 66.Dg6+ Dg4 67.Dd3+ Kh4 68.Dh7+ Dh5 69.De4+ Kg5 70.De3+
Kg6 71.De8+ Kh6 72.De3+ Kh7 73.De7+ Kg8 74.Kc6 Df3+ 75.Kb6 Db3+ 76.Ka6 Da4+
77.Kb6 Db3+ 78.Ka6 Dc4+ 79.Kb6 Dd4+ 80.Ka6 Dd3+ 81.Kb6 Db3+ ½–½

Wir sehen hier eine sehr lange Notation, und auf den ersten Blick ist für einen
Laien nichts Besonderes zu erkennen. Für einen Kenner von
Computerschach-Programmen ist diese Partie jedoch sehr leicht als getarnte
Computerpartie zu entlarven!

Wir befinden uns nun vor Zug Nr. 53 mit einer Analyse des Schachprogramms Fritz
7:

[D]8/8/6K1/5Q2/2k5/7p/7P/q7 w - - 0 53

Analysis by Fritz 7:



53.Df7+ Kd3 54.Df3+ Kc4 55.Dc6+ Kd3 56.Df3+ Kc4 57.Dc6+ Kd3

58.Df3+ Kc4 59.Dc6+ Kd3 60.Df3+

=  (0.00)   Tiefe: 11/27   00:00:21  4310kN, tb=509



Statt nun einen satten Bauern auf h3 zu gewinnen, spielt „Gigant“ Fischer lieber
Df7+, genauso hätte das Fritz 7 gespielt!  Wer die Partie weiter nachspielt,
der wird entdecken dass Fischer dasselbe wiederholt, ebenso auch Matrix!



Woran liegt es wohl, dass Fritz genauso gespielt hätte?  Zufall?



Für einen Computerschach-Kenner ist die Sache einfach:

Schachprogramme verschmähen die angebotene Qualität dann, wenn sie sehen dass
ihnen die implementierten Endspieldatenbanken mit dem Namen Tablebases (tb) dann
ein Remis anzeigen! Die Programme geben dann lieber weitere Schachgebote,  wie
man an der Analyse des Programms Fritz 7 mit den Tablebases, sehen kann!



Wenn man den weiteren Verlauf der Partie noch genauer mit den schon erwähnten
Datenbanken untersucht, so erkennt man z.B. dass BobbyFischer  einige nur einzig
möglichen Züge in Serie spielte, um nicht zuverlieren!

Mehrere Male  musste er exakt so spielen wie die elektronischen Datenbanken,
damit er nicht mit einer Mattansage von über 60 Zügen Matt wurde!  Solche langen
Mattansagen (sogar Matts bis zu über 100 Zügen!) können die Computer heutzutage
schon angeben, die heutige Computertechnik  macht so etwas tatsächlich möglich!

Selbst für die besten Schachspieler der Welt sind solche Dimensionen aber
unerreichbar!



Die Tablebases haben Fischer also alles gezeigt. Er ist demnach ein
Computerspieler! Ich habe im Fritzserver - Chat  den Matrix-Spieler wegen
BobbyFischer angesprochen. und fragte ihn wer das sein könnte? Seine Antwort:
"Keine Ahnung, irgendwer aus Canada."



Das Rätsel "BobbyFischer" konnte ich lange nicht lösen, so sehr ich mich auch
verzweifelt bemüht hatte!



Während eines Tests auf dem Spielserver von Fritz 7, lernte ich einen jungen
Mann kennen, der mich dann eines Tages so ansprach:

"Du ich habe einen Trick herausgefunden mit dem man auch dort wo nur Menschen
spielen dürfen, mit einem Programm auch spielen kann."

Ich staunte nicht schlecht, denn das war genau die Antwort die ich lange gesucht
hatte!



An einem Abend spielte ich dann etwa 120 Min. lang Dutzende Partien mit
Computerhilfe gegen Menschen.

Ich hätte sie alle gewinnen können, ja wirklich, ich bot jedoch immer ein Remis
an in Gewinnstellungen!

Ich spielte manchmal noch kurioser als BobbyFischer, z.B. zog ich einmal alle 8
Bauern in Serie nur ein Feld vor und gewann mit Computerhilfe diese Partie
dennoch ganz locker!

Vor einiger Zeit lüftete BobbyFischer selbst sein Geheimis, oder etwa doch
nicht?

Im Chat hat er angeblich mehreren Kiebitzen (Zeugen) gestanden

wer er wirklich ist, und dabei sprach er sogar in DEUTSCH!

Er sagte dass er in Wahrheit  der Matrix-spieler ist (siehe oben).

Auf meine Anfrage hin, dementierte der Matrix-Spieler aber diese Aussagen.

Andere wollen wissen, dass es sich bei Fischer um einen Kanadier, ukrainischer
Herkunft handelt.

Fakt ist jedoch, und das ist unbestritten, dass sowohl Matrix als auch
BobbyFischer, mit der vollkommen identischen Computermethode gespielt haben!

Inzwischen hat der Betreiber des Spielservers Fritz 7 (die Fa. ChessBase), den
Computer- Spieler BobbyFischer für das Spielen gegen Menschen gesperrt. Er darf
nur noch gegen sich selbst spielen (witzig) oder sich nur noch im Computersaal
mit starken Computern messen. Dort sichtet man ihn nun hin und wieder, jedoch
nur noch ganz selten.

Ob der wirkliche EX - Weltmeister R .J. Fischer  noch aktiv heimlich Schach
spielt, wissen die Wenigsten, ein Phantom mit dem Namen Fischer ist auf
Schachservern aber noch immer zu finden, und der spielt wie man gesehen hat so
gut dass er sogar gute Großmeister besiegen  kann!



Eduard Nemeth, Oktober 2002




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