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Subject: Re: Fritz in Bahrain?

Author: David Dahlem

Date: 08:29:44 08/23/04

Go up one level in this thread


Has there been, or will there be, a release of a Fritz in Bahrain version?

Thanks
Dave

>Some characteristics of the chess program Fritz 8,0,0,26.
>
>In front: If articles mean over the chess program Fritz, I will now and then
>continue to write, I have still another whole abundance at material, which would
>like to be evaluated. In this column I would like for the interested reader
>up-to-date a jump last Fritz 8 version to make, because is sometime with the
>coming of Fritz 9 evtl. to count (which I would like to then test likewise
>extensively).
>
>21 months ago ago the 1 appeared.  Fritz 8-Version.  Afterwards there were
>several updates.  Approximately one year ago then the last public engine
>(engine) of Fritz 8, with the internal version number appeared 8,0,0,26.  First
>this Fritz 8 engines came as WM edition into the public - and later than Fritz 8
>Special edition.  During the WM edition at that time, outweighed a special 3D
>diagram, which became engine only few improved.  In the WM edition thus no
>computer world champion was, also not the X3D Fritz version against Kasparov
>later played.  The term WM edition was delivered only one allusion on one the
>WMs, computer chess WM 2003 in Graz, or on the at that time specially invented
>WM in X3D chess, where Garry Kasparov with a special 3D eyeglasses at a PC
>monitor played.  We want to look at ourselves now on the basis an example
>portion, the characteristic this last Fritz 8 version a small little.  The
>following portion down, which I played recently against Fritz 8.0.0.26, is to
>serve us as basis.  I had put on the portion intentionally in such a way that
>Fritz only completely played few courses from the opening book.  Intentionally I
>played the portion also, because let one computers play against each other, then
>one can feel many worse the programs on the tooth, because humans act
>strategically many more creatively, than the programs under itself tend to do
>it!
>
>Here first this portion is in PGN, one can this PGN easily with marking, copying
>and inserting, into each modern chess surface insert.  From space reasons and to
>the better overview, I did without the evaluations and considering times, but
>one sees enough in the analyses under it more than.
>
>Original german text:
>
>Einige Eigenarten des Schachprogramms Fritz 8,0,0,26.
>
>Vorweg: Meinen Artikel über das Schachprogramm Fritz, werde ich hin und wieder
>weiterschreiben, ich habe noch eine ganze Fülle an Material, das ausgewertet
>sein möchte.
>
>In dieser Kolumne möchte ich für den interessierten Leser aktuell einen Sprung
>zur letzten Fritz 8 Version machen, denn irgendwann ist mit dem Escheinen von
>Fritz 9 evtl. zu rechnen (den ich dann ebenfalls ausgiebig testen möchte).
>
>Vor etwa 21 Monaten erschien die 1. Fritz 8-Version. Danach gab es mehrere
>Updates. Vor etwa einem Jahr erschien dann die letzte öffentliche Engine (Motor)
>von Fritz 8, mit der internen Versionsnummer 8,0,0,26. Zunächst kam diese Fritz
>8 Engine als WM-Edition in die Öffentlichkeit - und später als Fritz 8 Special
>Edition. Bei der WM-Edition damals, überwog eine besondere 3D Grafik, die Engine
>selbst wurde nur wenig verbessert. In der WM-Edition steckte also kein
>Computer-Weltmeister, auch nicht die X3D Fritz-Version die später gegen Kasparov
>spielte. Der Begriff WM-Edition war nur eine Anspielung auf eine der ausgetragen
>WMs, die Computerschach WM 2003 in Graz, oder auf die damals extra erfundene WM
>in X3D Schach, wo Garry Kasparov mit einer speziellen 3D Brille an einem
>PC-Monitor spielte.
>
>Wollen wir uns jetzt anhand einer Beispielpartie, die Eigenart dieser letzten
>Fritz 8 Version ein klein wenig anschauen. Folgende Partie unten, die ich
>kürzlich gegen Fritz 8,0,0,26 gespielt habe, soll uns als Grundlage dienen.
>
>Die Partie hatte ich absichtlich so angelegt, dass Fritz nur ganz wenige Züge
>aus dem Eröffnungsbuch spielte. Absichtlich spielte ich die Partie auch selbst,
>denn lässt man Computer gegeneinander spielen, so kann man den Programmen viel
>schlechter auf den Zahn fühlen, weil der Mensch strategisch viel kreativer
>agiert, als es die Programme unter sich zu tun pflegen!
>
>Hier ist zunächst diese Partie in PGN, man kann diese PGN leicht mit Markieren,
>Kopieren und Einfügen, in jede moderne Schachoberfläche einfügen. Aus
>Platzgründen und zur besseren Übersicht, habe ich auf die Bewertungen und
>Bedenkzeiten verzichtet, aber man sieht in den Analysen darunter mehr als genug.
>
>
>
>[Event "Blitz:30'"]
>[Site "?"]
>[Date "2004.08.23"]
>[Round "?"]
>[White "Fritz 8.0026"]
>[Black "Nemeth, Eduard"]
>[Result "0-1"]
>[ECO "C40"]
>[Annotator "Nemeth,Eduard"]
>[PlyCount "52"]
>[EventDate "2004.??.??"]
>
>{128MB, Fritz8.ctg, P3 600} 1. e4 {0} e5 {3} 2. Nf3 {0} Bc5 {(Sc6) 3} 3. Nxe5 {
>0} Nc6 {2} 4. Nxc6 {0.72/11 36} dxc6 {11} 5. c3 {0.87/12 24} Qh4 {(De7) 85} 6.
>Qf3 {1.12/12 40} Bg4 {(Dg5) 25} 7. Qf4 {1.37/11 36} Bd6 {19} 8. e5 {1.50/12 29}
>g5 {(Le7) 23} 9. Qd4 {1.53/11 75} O-O-O {(Le7) 31} 10. h3 {1.50/11 49} Nf6 {14}
>11. g3 {1.31/11 26} Qh6 {9} 12. Bg2 {1.50/11 31} Bxe5 {8} 13. Qxa7 {0.65/12 64}
>Rhe8 {21} 14. Kf1 {0.72/11 13} Be2+ {9} 15. Kg1 {0.53/12 42} Bb5 {24} 16. d3 {
>0.37/11 23} Bd4 {18} 17. cxd4 {0.31/12 9} Re1+ {4} 18. Bf1 {0.03/12 38} Rxc1 {
>164} 19. Kg2 {-0.50/13 0} g4 {(c5) 86} 20. h4 {-0.53/10 55} Ba6 {25} 21. Kh2 {
>-1.00/11 16} Nd5 {10} 22. Rg1 {-2.32/11 35} Re8 {33} 23. Nc3 {-3.72/11 31} Rxa1
>{10} 24. Bh3 {-3.88/10 21} gxh3 {23} 25. Rxa1 {-5.85/11 0} Qf6 {17} 26. f4 {
>-6.85/11 30} Nxc3 {38} 0-1
>
>Wie man sieht, dauerte die Partie nicht sehr lange, und ich hoffe dass der
>Programmierer ebenfalls einen kleinen Blick auf sie wirft. Nach dem 3. Zug ist
>das Eröffnungsbuch bereits verlassen worden, und Fritz 8,0,0,26 musste von da an
>selbst rechnen sowie seine Strategien austüfteln. Der 7. Zug von Fritz entschied
>übrigens schon, ob ich verlieren würde oder nicht! Doch statt seine Dame nach g3
>zu spielen, zieht Fritz 8,0,0,26 sie lieber nach f4, wonach ich erst einmal
>gerettet war. Nach Dg3 hätte ich fast aufgeben können. In der untenstehenden
>Analyse sieht man sogar dass Fritz 8,0,0,26 an seinen Zug 7. Qf4 auch nach über
>15 Minuten (auf meinem P3 600) festhält!
>
>Fritz 8.0026 - Nemeth,E, Blitz:30', 2004
>
>[D]r3k1nr/ppp2ppp/2p5/2b5/4P1bq/2P2Q2/PP1P1PPP/RNB1KB1R w KQkq - 0 1
>
>Analysis by Fritz 8,0,0,26:
>
>
>
>7.Df4 f6 8.Le2 Sh6 9.Lxg4 Sxg4 10.d4 Ld6 11.Df5 0-0 12.h3 Sh6 13.Lxh6
>
>  +-  (1.43)   Tiefe: 13/42   00:03:06  53478kN
>
>7.Df4 f6 8.Dg3 Dxg3 9.hxg3 Ld6 10.d4 c5 11.d5 Se7 12.Sd2 c6 13.Sc4 Td8
>
>  ±  (1.28)   Tiefe: 14/46   00:06:15  108995kN
>
>7.Df4 f6 8.Dg3 Dxg3 9.hxg3 Ld6 10.d4 c5 11.d5 Se7 12.Sd2 h5 13.Sc4 g6
>
>  ±  (1.37)   Tiefe: 15/46   00:16:36  297439kN
>
>Why didn't Fritz play the profit move Qg3?
>
>My opinion therefore:
>
>1. Fritz exchange in the central play only reluctantly the Queens.
>
>2. After Qg3 white double pawns would missed have gotten, which does not like
>Fritz obviously gladly.
>
>3. Qf4 binds the bishop on g4.
>
>4. Fritz threatens to take the pawn on c7.
>
>5. Fritz threatens to be snatched Qe5+ according to which the black pawn on g7
>possibly could.
>6. The own threats are much more highly evaluated than those of the opponent.
>
> German:
>
>Weshalb spielte Fritz denn nicht den Gewinnzug Qg3?
>
>Meiner Meinung darum:
>
>1. Fritz tausch im Mittelspiel nur ungern die Damen.
>
>2. Nach Qg3 hätte weiß einen Doppelbauer verpasst bekommen, was Fritz
>offensichtlich nicht gerne mag.
>
>3. Qf4 fesselt den Läufer auf g4.
>
>4. Fritz droht den Bauern auf c7 zu nehmen.
>
>5. Fritz droht Qe5+ wonach der schwarze Bauer auf g7 evtl. geschnappt werden
>könnte.
>
>6. Die eigenen Drohungen werden viel höher bewertet als die des Gegners.
>
>Das sind m. E. nach die Hauptgründe, weshalb Fritz hier diesen in diesem Fall
>falschen Zug spielte. Dieses Verhalten zeigt uns dennoch auch sehr schön, worauf
>Fritz u.a. im Mittelspiel gerne achtet.
>
>Kommen wir nun zum Zug 9. Dd4?
>
>Fritz 8.0026 - Nemeth,E, Blitz:30', 2004
>
>[D]r3k1nr/ppp2p1p/2pb4/4P1p1/5Qbq/2P5/PP1P1PPP/RNB1KB1R w KQkq g6 0 1
>
>
>Analysis by Fritz 8,0,0,26:
>
>
>
>9.De3!
>
>  +-  (1.47)   Tiefe: 13/42   00:02:54  45497kN
>
>9.De3 Le7 10.d3 c5 11.h3 0-0-0 12.b4 Ld7 13.bxc5 f6 14.Sd2 fxe5
>
>  +-  (1.50)   Tiefe: 13/42   00:03:10  49901kN
>
>9.De3--
>
>  ±  (1.22)   Tiefe: 14/41   00:06:01  97825kN
>
>9.De3 0-0-0 10.Dxa7
>
>  ±  (1.22)   Tiefe: 14/48   00:06:31  106359kN
>
>9.Dd4!
>
>  ±  (1.25)   Tiefe: 14/48   00:07:28  122843kN
>
>Die Analyse von Fritz (ich habe sie nach 10 Minuten abgebrochen) zeigt uns ein
>hin und her Wanken des Programms. Seinen aktiven Kurs hat Fritz beibehalten,
>aber er kann sich zwischen Qe3 und Qd4 nicht entscheiden. Folgende HV zeigt uns
>jedoch deutlich dass Fritz eine defensive Haltung seines Gegners erwartete:
>
>9.Qe3 Be7 10.d3 c5 11.h3 0-0-0 12.b4 Bd7 13.bxc5 f6 14.Nd2 fxe5
>
>Fritz erwartet nach De3 den passiven Zug Le7, doch etwas später erkennt er, dass
>schwarz auch groß rochieren kann. Um jedoch aktiv zu bleiben, schwenkt Fritz
>wieder zu Dd4 über. Noch ist die Partie nicht verloren für weiß, doch einen
>weiteren Ausrutscher hätte sich Fritz nicht erlauben dürfen.
>
>Gehen wir ein Stück weiter:
>
>Fritz 8.0026 - Nemeth,E, Blitz:30', 2004
>
>[D]2kr3r/ppp2p1p/2pb1n1q/4P1p1/3Q2b1/2P3PP/PP1P1P2/RNB1KB1R w KQ - 0 1
>
>
>Analysis by Fritz 8,0,0,26:
>
>
>12.Lg2 Lxe5 13.Dxa7 The8 14.0-0 Lxh3 15.d4 Lxg2 16.Kxg2 Lxg3 17.Kxg3 Dh4+ 18.Kg2
>Dg4+
>
>  +-  (1.50)   Tiefe: 11/36   00:00:34  7823kN
>
>Nach satten 11 Zügen hat Fritz außer seiner Dame, keine einzige weitere Figur
>entwickelt, sieht sich dennoch über einem Bauern im Vorteil (siehe Analyse
>oben). Die scheinbaren Drohungen sind daran schuld. Da Fritz, wie schon gesagt,
>seine eigenen Drohungen höher bewertet als die des Gegners, kam diese
>Fehlbewertung und letztlich die Niederlage zustande.
>
>Und noch ein weiteres Beispiel:
>
>Fritz 8.0026 - Nemeth,E, Blitz:30', 2004
>
>[D]2k1r3/Qpp2p1p/b1p4q/3n4/3P2pP/3P2P1/PP3P1K/RNr2BR1 w - - 0 1
>
>Analysis by Fritz 8,0026:
>
>
>
>23.a4!
>
>  -+  (-3.47)   Tiefe: 9/35   00:00:09  1894kN
>
>23.a4!
>
>  -+  (-3.32)   Tiefe: 9/35   00:00:09  1918kN
>
>23.a4!
>
>  -+  (-3.00)   Tiefe: 9/35   00:00:10  2029kN
>
>23.b4!
>
>  -+  (-2.97)   Tiefe: 9/35   00:00:12  2564kN
>
>23.b4!
>
>  -+  (-2.82)   Tiefe: 9/35   00:00:12  2603kN
>
>23.b4--
>
>  -+  (-3.10)   Tiefe: 10/31   00:00:14  2910kN
>
>23.b4 Df6 24.f4
>
>  -+  (-3.10)   Tiefe: 10/41   00:00:19  4587kN
>
>23.b4--
>
>  -+  (-3.38)   Tiefe: 11/32   00:00:26  6244kN
>
>23.b4 Df6 24.f4
>
>  -+  (-3.38)   Tiefe: 11/38   00:00:38  10061kN
>
>The analysis above as well as the position is typical for Fritz.
>
>Analyses without variants, thus without large force of expression, as well as
>the locked up the queen. I already locked up the Fritz queen several times at
>the edge of board, without Fritz disturbed.
>
>In this case however also Fritz recognizes that it completely lost stands.
>
>As we here already see alone, Fritz has so his characteristics, and who
>recognizes her, who can use this for its advantage in the play.  Further
>characteristics of Fritz infer the reader please from my series chess program
>Fritz, which I will now and then continue (on my Homepage under "Schachprogramm
>Fritz").
>
>
>German:
>
>Die Analyse oben sowie die Stellung ist typisch für Fritz.
>
>Analysen ohne Varianten, also ohne große Aussagekraft, sowie die eingesperrte
>Dame. Ich habe die Fritzdame schon einige Male am Brettrand eingesperrt, ohne
>dass Fritz das störte. In diesem Fall aber erkennt auch Fritz dass er völlig
>verloren steht.
>
>Wie wir allein hier schon sehen, hat Fritz so seine Eigenarten, und wer sie
>erkennt, der kann dies für seinen Vorteil im Spiel ausnutzen. Weitere Eigenarten
>von Fritz entnehme der Leser bitte meiner Serie Schachprogramm Fritz, die ich
>hin und wieder fortsetzen werde.
>
>Eduard Nemeth, 2004-08-23
>
>See too my issue 13 on my Homepage, under "Schach-Augenblicke":
>
>http://www.beepworld.de/members37/computerschach/
>
>Eduard



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