Author: Eduard Nemeth
Date: 02:20:34 07/20/05
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Kleiner Nachtrag! Mir ist schon klar dass die EGTBs, Stellungen "mit der Rochade" nicht suchen können. Das könnte auch ein Grund sein, weshalb S9.1 UCI in der 1. Analyse Bew. 0.00 angezeigt hat. Im normalen Schach kommen solche Stellungen ja kaum vor, da ja die Türme anfangs auf a1/a8 und h1/h8 stehen. Zudem spielen die Programme lange Eröffnungsvarianten, und dazu haben sie auch eine gewisse Königssicherheit implementiert bekommen, so dass sie irgendwann rochieren würden. Im normalen Schach sind also die EGTB seht gut. Aber beim Chess960? Selbst wenn ein Programm auch da, erstmal seinen König in Sicherheit bringen möchte indem er rochiert, so muss das "im Chess960" noch lange keine wirkliche Sicherheit bedeuten, sondern manchmal auch nur eine scheinbare! Und was ist, wenn in einer Partie der Gegner gar Mensch heißt der dann "frech" bis hin zum Endspiel, in einer "ähnlichen Position" wie in der 1. Grafik oben im Posting, einfach auf die Rochade verzichtet? ;) (Natürlich nicht in exakt derselben Position aber evtl. in einer ähnlichen?) Dann rechnet ein Programm evtl. mit den EGTB dumm, und meint dass die Rochade des Gegners (also des Menschen) nur ein 0.00 ergibt, und dann zieht das Programm aus diesem Grund im Endspiel evtl. einen falschen Zug, der dann wupps, mit den EGTBs verliert. Kann das Wirklichkeit werden? Ich denke schon. Denn im Chess960 könnte es gut sein dass es zu ähnlichen Stellungsmustern kommen könnte, wenn schon dieses simple Beispiel mit dem Turm neben dem König, die Analyse der EGTBs widerlegt !
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Last modified: Thu, 15 Apr 21 08:11:13 -0700
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